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Tierschutzgesetz


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ZDRK-Richtlinie vom 16.03.2013
Richtlinie für die Haltung und Zucht von Rassekaninchen
im ZDRK
Vorgaben und Normen für eine tiergerechte Rassekaninchenzucht
Stand: 16.03.2013
Gliederung:
1. Einführung
2. Haltung
3. Fütterung
4. Zucht
5. Transport
6. Verhalten
7. Betreuung und Pflege
8. Zusammenfassung
1.Einführung
Diese Richtlinie führt aus, welche Anforderungen an eine tierschutzgerechte Haltung
von Rassekaninchen nach §2 des Tierschutzgesetzes zu stellen sind. Sie soll im
Gegensatz zur Tierschutznutztierhaltungs-Verordnung (Anforderungen an das Halten
von Zucht- und Mastkaninchen) ausführlicher auf die Besonderheiten von
Rassekaninchen eingehen und darüber hinaus den erforderlichen
Anforderungskatalog auch begründen. Sie dient der organisierten Kaninchenzucht als
Selbstverpflichtung und Eigenkontrolle und soll den Behörden die Entscheidung über
vorgefundene Sachverhalte erleichtern, da für Rassekaninchen keine gesetzlichen
Vorgaben formuliert sind. Der Richtlinie wurden das Merkblatt 78 der TVT, die
Leitlinien der deutschen Gruppe der WRSA, die ZDRK-Einsteigerbroschüre
(Rassekaninchenzüchter, 2009), das große Buch vom Kaninchen (1995) und andere
Literatur zugrunde gelegt und an die Erfordernisse von Rassekaninchen angepasst
und fortgeschrieben.
Nach §2 des Tierschutzgesetzes muss jeder, der ein Tier hält, betreut oder zu
betreuen hat,
1. das Tier seiner Art und seinen Bedürfnissen entsprechend angemessen
ernähren, pflegen und unterbringen, darf
2. die Möglichkeit des Tieres zur artgemäßen Bewegung nicht so einschränken,
dass ihm Schmerzen oder vermeidbare Leiden oder Schäden zugeführt
werden, muss
3. über die für eine angemessene Ernährung, Pflege und verhaltensgerechte
Unterbringung des Tieres erforderlichen Kenntnisse und Fähigkeiten
verfügen (4).
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ZDRK-Richtlinie vom 16.03.2013
Eine Rassekaninchenhaltung ist immer dann tierschutzgerecht, wenn
1. nur eine geringe, nicht verschuldete Sterblichkeitsrate vorliegt,
2. wenn das Allgemeinbefinden der Tiere ungestört ist und keine
Technopathien (Schäden) feststellbar sind,
3. wenn in der Haltungseinheit das kaninchenspezifische Verhalten weitgehend
ermöglicht ist und
4. wenn sowohl Wachstum als auch Entwicklung den Anforderungen der Rasse
gerecht werden.
Eine Rassekaninchenhaltung ist tierschutzwidrig, wenn objektiv feststellbare
Verletzungen (Schäden), Schmerzen oder vermeidbare Leiden von Tieren auftreten,
die durch ein umsichtiges Haltungsmanagement (Pflege, Impfung, Therapie,
Reinigung und Desinfektion etc.) vermeidbar sind (2).
2. Haltung
Rassekaninchen müssen sachgerecht untergebracht sein, d.h.: der Stall (Innen- oder
Außenstall bzw. Gehege) muss den tierartspezifischen aber auch den hygienischen
Ansprüchen genügen. Insbesondere muss die Haltungseinrichtung nach ihrer
Bauweise, den verwendeten Materialien und dem jeweiligen Pflegezustand so
gestaltet sein, dass Schmerzen, vermeidbare Leiden und Verletzungen unterbleiben
(Technopathien, Stereotypien)(5). Der Stall soll als dauernder Lebensraum allen
Vitalansprüchen der Kaninchen gerecht werden. Hier bekommen die Tiere ihr Futter,
setzen Kot und Urin ab, gebären ihre Jungtiere und ziehen sie auf. Um das artgemäße
Bewegungsbedürfnis und –verhalten der einzelnen Rassen zu berücksichtigen, sind
nachfolgende Buchtengrößen zu beachten:
Mindestmaße Einzelbuchten (1 und 10)
Breite (cm) Tiefe (cm) Höhe (cm)
Große Rassen 110 80 70
Mittelgroße Rassen 85 80 60
Kleine Rassen 70 75 60
Zwergrassen über 1,5 kg 65 70 50
Zwergrassen unter 1,5 kg 60 60 50
Darüber hinaus sollte in der Bucht eine erhöhte Liegefläche geschaffen werden, die
je nach Rasse so bemessen ist, dass die Tiere entspannt liegen können. Mit dieser
Maßnahme werden Muskulatur und Skelett gestärkt, und zugleich wird säugenden
Häsinnen eine Rückzugsmöglichkeit von den Jungtieren geboten (1).
Flexible Buchtenzwischenwände ermöglichen jederzeit eine Flächenerweiterung.
Der Stall soll Schutz vor Wind, Kälte, Hitze und Nässe bieten.
Durch die Ausdünstung und Atmung sowie die Zersetzung von Kot und Urin ist die
Stallluft stark belastet; hier muss eine Ableitung der Schadgase und des Staubes
gewährleistet sein (2).
Die Bodenfläche muss trocken und rutschfest sein und arttypische Bewegungen
ermöglichen. Bei strohloser Haltung auf Sitzgittern ist eine Trennung der Tiere von
Harn und Kot gegeben. Bei Haltung auf Einstreu muss der Harn durch ein saugfähiges
Substrat gebunden werden. Die Einstreu soll verformbar, trocken und
gesundheitsunschädlich sein (1). Regelmäßige Reinigungs- und
Desinfektionsmaßnahmen (im Intervall) sind unverzichtbar, da dadurch eine
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ZDRK-Richtlinie vom 16.03.2013
Anreicherung von Schadgasen bzw. der Verbleib von Krankheitserregern erheblich
minimiert werden. Zusätzlich ist den Kaninchen Beschäftigungsmaterial anzubieten,
um insbesondere bei einstreuloser Haltung eine Anreicherung der Buchtenstruktur
zu gewährleisten. Dies kann Nagematerial in Form von Zweigen, Ästen oder Stängeln
sein. Da in der Rassekaninchenzucht überwiegend die Haltung auf Einstreu aus Stroh
bevorzugt wird, kann man sich hier auf Knabberhölzer und anderes Nagematerial
beschränken.
3.Fütterung
Bei der Fütterung sind die ernährungsphysiologischen Eigenschaften der Kaninchen
zu berücksichtigen. Sinnvoll ist eine fraktionierte Fütterung (2-3x am Tag), wenn das
nicht möglich ist, sollte die einmalige Fütterung abends erfolgen. Heu, Stroh und
Trinkwasser von einwandfreier Qualität sollten ständig zur Verfügung stehen.
Selbstverständlich sollte der jeweilige Zucht- und Entwicklungsstand der
Rassekaninchen berücksichtigt werden. Der Handel bietet eine Vielzahl von
Spezialfuttermitteln an, abgestimmt auf die jeweilige Entwicklungs- und Nutzphase:
Aufzucht der Jungtiere, nicht trächtige, trächtige oder säugende Häsinnen und
Rammler im Zuchtbetrieb. Wichtig ist die regelmäßige Reinigung der Futter- und
Wassergerätschaften, damit Krankheitserreger nicht auf dem Ernährungswege
aufgenommen werden. Eine Besonderheit der Kaninchen ist die sogenannte
„Caecotrophie“, das ist die direkte Aufnahme des Blinddarmkotes vom After. Sie
dient der Versorgung mit den Vitaminen des B-Komplexes und dem Vitamin K (6).
4.Zucht
Die Geschlechtsreife der Kaninchen schwankt zwischen 80 und 210 Tagen und ist von
Rasse, Ernährung, Haltung und Jahreszeit abhängig(7). In der Rassekaninchenzucht
werden Häsinnen in der Regel ab dem 7.-9.Monat zur Zucht eingesetzt. Die
Trächtigkeit beträgt im Mittel 31 Tage. In der Rassekaninchenzucht ist es üblich,
sogenannte Nistkästen zum Werfen einzusetzen. Die Größe dieser Kästen variiert
auch hier je nach Rasse:
Anforderungen für Nistkästen: (1)
Breite (cm) Tiefe (cm) Höhe (cm)
Große Rassen 45 60 45
Mittelgroße Rassen 40 40 40
Kleine Rassen 35 35 35
Zwergrassen 30 30 30
Darüber hinaus gibt es Alternativen wie eigene Wurfabteile, Doppelboxen etc.
5.Transport
Rassekaninchen werden regelmäßig zu Ausstellungen transportiert – im Normalfall
innerhalb des Landesverbandes –aber auch darüber hinaus zu Bundes-,
Bundesrammler- und Europaschauen.
Der ZDRK hat für Transportbehältnisse bereits 2009 folgende Maße festgelegt:
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ZDRK-Richtlinie vom 16.03.2013
Anforderungen für Transportbehältnisse: (1 und 12)
Fläche (qcm) Tiefe (cm) Breite (cm) Höhe (cm)
Große Rassen 1925 55 35 40
Mittelgroße Rassen 1350 45 30 35
Kleine Rassen 875 35 25 30
Zwergrassen 750 30 25 25
Diese Maße gehen zum Teil über die Anforderungen an Transportbehältnisse für
Kaninchen hinaus, die in der Tierschutztransport-Verordnung vom 11.06.1999 vom
Gesetzgeber fixiert wurden.
Besonders wichtig sind eine ausreichende Höhe sowie genügend Lüftungsflächen,
die nicht verstellt werden können. Bei Transporten in der Obhut Dritter muss die
aufrechte Stellung der Transportmittel erkennbar sein, und ein Hinweis auf lebende
Tiere sollte nicht fehlen.
6.Verhalten
Alle domestizierten Kaninchen stammen vom Wildkaninchen (Oryctolagus cuniculi)
ab. Da die Rassekaninchenzucht in Deutschland seit über 130 Jahren planmäßig
praktiziert wird, haben sich das ursprüngliche Verhalten und damit die Ansprüche der
Tiere partiell durch die Domestikation und Züchtung verändert. Grundsätzlich sollen
und können Rassekaninchen ihre Grundbedürfnisse decken und ihr angelegtes
Verhaltensrepertoire ausleben.
Da jedoch gezielte Rassezucht eine planmäßige Verpaarung und Fortpflanzung
(zuchtbuchmäßig) voraussetzt, ist in dieser Zuchtphase eine Einzeltierhaltung
unabdingbar. Deshalb ist hier eine artgemäße Gruppenhaltung durchgehend nicht
realisierbar (1).
Soziale Kontakte können aber auch über visuelle (Sichtkontakt ist beim Stallbau zu
berücksichtigen), akustische und olfaktorische (Geruchskontakt) Reize sichergestellt
werden. Darüber hinaus werden Jungtiere in Gruppen vom Muttertier abgesetzt und
können teilweise, je nach Verträglichkeit, bis zur Geschlechtsreife zusammenbleiben.
Die Einzelhaltung bewährter Zuchtrammler und Zuchthäsinnen ist unverzichtbar, da
es hier bei Gruppenhaltung zu erheblichen Rangauseinandersetzungen mit
Verletzungen kommen kann.
Das arttypische Bewegungsverhalten wie Hoppeln, Hakenschlagen oder sich auf die
Hinterläufe aufrichten muss in der Stalleinheit möglich sein. Die oben genannten
Mindestanforderungen für Rassen und Flächen sowie Anreicherung und Struktur der
Buchten bilden dafür die Grundlage.
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ZDRK-Richtlinie vom 16.03.2013
7.Betreuung und Pflege
Rassekaninchenzüchter werden in den Vereinen, Clubs, Kreis- und Landesverbänden
kontinuierlich über alle Belange der tierschutz- und tierartgerechten Haltung ihrer
Tiere geschult. Darüber hinaus gibt es Schulungsprogramme auf ZDRK-Ebene, die in
der jährlich erscheinenden Lehrschrift publiziert und damit den Züchtern zur
Verfügung gestellt werden. Beiträge namhafter Autoren bringen die Züchterschaft
jeweils auf den neusten Stand. Auf der Grundlage dieser Schulungen aber auch der
eigenen langjährigen praktischen Erfahrung wird die Tiergesundheit täglich
überprüft, was die Kontrolle der Funktionsfähigkeit sämtlicher Installationen für
Licht, Luft und Wasserzufuhr einschließt. Die Wahrung aller Hygienebelange sowie
das geschulte Auge des Züchters garantieren ein Höchstmaß an Gesundheitsfürsorge
und –Vorsorge (11). So können Krankheiten frühzeitig bemerkt und, gegebenenfalls
unter Hinzuziehung eines Tierarztes, behoben werden.
8.Zusammenfassung
Rassekaninchenzucht im ZDRK ist nachhaltige Hinwendung zum Mitgeschöpf
Kaninchen und züchterische Betreuung im Einklang mit Natur- und Umweltschutz zur
Sicherung genetischer Ressourcen (Biodiversität – Artenvielfalt) auf der Grundlage
des geltenden Tierschutzrechtes.
Sowohl die Bewertungsbestimmungen für Rassekaninchen (Standard) als auch die
Bestimmungen zu den Ausstellungen (AAB), zur Einzelzuchtbuch- wie auch zur
Vereinszuchtbuchführung, die Kennzeichnungs- wie auch die
Herdbuchbestimmungen stellen in den Vordergrund, dass nur gesunde und zur Zucht
geeignete Tiere zu den Ausstellungen gelangen können. Hier wird in erster Linie ihre
konstitutionelle und anatomische Verfassung beurteilt und festgestellt. Eine
bedeutende Rolle spielt dabei auch der Gesundheits- und Pflegezustand, der nur
über eine tierart- und tierschutzgerechte Haltung zu erreichen ist. Über Stallbesuche
der Tätowiermeister und Zuchtwarte sowie durch Stallschaukomissionen wird
überprüft, ob die Bestimmungen des ZDRK in Einklang mit geltendem Tierschutzrecht
eingehalten werden. So stellt eine Vielzahl von Modulen ein Gesamtpaket eines
Eigenkontrollsystems dar, das durchaus den Anspruch an Qualitätssicherung (QS) in
bestem Sinne erfüllt.
Dieses über Jahre gewachsene Sicherungssystem gewährleistet sowohl für den
einzelnen Züchter wie auch für den Dachverband (ZDRK) die Einhaltung aller
Rechtsbestimmungen für eine tiergerechte Rassekaninchenhaltung.
Dr. med. vet. Michael Berger
16.03..2013
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ZDRK-Richtlinie vom 16.03.2013
Anlage 1
Begründung für die Erstellung einer Richtlinie für die Haltung und Zucht von
Rassekaninchen im ZDRK
Mit Schreiben vom 10.10.2012 stellt Ministerin Aigner nochmals fest, dass die
Tierschutz-Nutztierhaltungs-Verordnung ausschließlich für das Halten von
landwirtschaftlichen Nutztieren zu Erwerbszwecken gilt. Dies ist im
Anwendungsbereich § 1 Abs. 1 der Verordnung so festgeschrieben. Zielrichtung der
Änderung der Tierschutz-Nutztierhaltungs-VO um den neuen Abschnitt
„Anforderungen an das Halten von Zucht- und Mastkaninchen“ war eindeutig die
gewerbsmäßige Mastkaninchenhaltung. Die Ministerin führt in ihrem oben
genannten Schreiben aus, dass das Beteiligungsverfahren zu dieser
Änderungsverordnung abgeschlossen ist (d.h. mögliche Hinweise und Änderungen
können berücksichtigt sein). Der Verordnungsentwurf soll nun im Rahmen des
Notifizierungsverfahrens der Europäischen Kommission und voraussichtlich Anfang
2013 dem Bundesrat zugeleitet werden. Das heißt: Das Rechtsetzungsverfahren ist
noch nicht abgeschlossen und somit immer noch kein geltendes Recht. Insofern hat
sich zurzeit die Rechtslage hinsichtlich der tierschutzrechtlichen Beurteilung von
Rassekaninchenhaltungen …in keiner Weise verändert.
Der ZDRK und seine Gliederungen (Landesverbände) sowie der Ehrenpräsident Peter
Mickmann und der Präsident Erwin Leowsky haben alle möglichen Einflussnahmen
und Einsprüche ausgeschöpft, um eine schriftliche Ausschließlichkeitserklärung in
den Anwendungsbereich des § 1 der Tierschutz-Nutztierhaltungs-Verordnung
festzuschreiben.- Ohne Erfolg!
Somit unterliegt die Haltung von Rassekaninchen nach wie vor den Bestimmungen
des § 2 des Tierschutzgesetzes.
Da es derzeit keine speziellen Anforderungen für Rassekaninchen hinsichtlich des § 2
des Tierschutzgesetzes gibt, ist es erforderlich, von Seiten des ZDRK eine Richtlinie
für die Haltung und Zucht von Rassekaninchen zu entwickeln. Dies geschieht aus der
berechtigten Sorge heraus, dass sich die zuständigen Veterinärämter in Ermangelung
gültiger Rechtsvorschriften demnächst ausschließlich an den Anforderungen für
Kaninchen aus der Tierschutz-Nutztierhaltungs-Verordnung orientieren, und somit
eine undifferenzierte Vorgehensweise automatisch über die Tierschutz-
Nutztierhaltungs-VO zu sogenannten „Kollateralschäden“ führen muss.
Diese ZDRK-Richtlinie berücksichtigt die jahrzehntelange Erfahrung des ZDRK mit den
Besonderheiten der Haltung und des Umgangs mit Rassekaninchen und belegt die
einzelnen Vorgaben auf der Grundlage der wissenschaftlichen Literatur, der
Publikationen der WRSA (deutsche Gruppe), der TVT sowie der Einstiegsbroschüre
des ZDRK etc. (siehe auch Quellennachweise in Anlage 3)
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ZDRK-Richtlinie vom 16.03.2013
Anlage 2
Geltungsbereich der Richtlinie
Die Richtlinie für die Haltung und Zucht von Rassekaninchen im ZDRK tritt am 01.10.
2013 in Kraft.
Alle Stallneubauten, die nach diesem Termin erstellt werden, müssen die
Anforderungen der Richtlinie umfassend erfüllen.
Nicht angepasst werden müssen Kaninchenställe, die nach dem 01.10.1993 gebaut
wurden, wenn die Bodenfläche ihrer Einzelbuchten mehr als 85 Prozent des in der
Richtlinie vorgeschriebenen Mindestmaßes aufweist.
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ZDRK-Richtlinie vom 16.03.2013
Anlage 3
Literaturverzeichnis für die Richtlinie zur Zucht und Haltung von
Rassekaninchen im ZDRK
(1) Merkblatt Nr. 78 der TVT (Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz e.V.)
Kaninchenhaltung herkömmlich, intensiv (Stand: Juni 2009)
(2) Leitlinien der deutschen Gruppe der WRSA (World Rabbit Science
Association) etc. (Novelliert am 13./14.05.2009)
(3) Ratgeber für den Einstieg in die Rassekaninchenzucht. ZDRK-Broschüre
(1. Auflage 24.01.2009)
(4) Tierschutzgesetz der Bundesrepublik Deutschland in der Fassung vom
18.05.2009
(5) Tierschutz-Nutztierhaltungs-Verordnung der Bundesrepublik
Deutschland in der Fassung vom 22.08.2006, geändert durch die
Verordnung vom 30.11.2006
(6) Schlolaut, W. (Hrsg.)(1995) Das große Buch vom Kaninchen
(7) Hoy, St. (2009) Nutztierethologie – Verhalten der Kaninchen
(8) Tetens, M. /2007)Intensive Kaninchenhaltung in Deutschland.
Dissertation Tierärztliche Hochschule Hannover
(9) Drescher, B. und K. Loeffler (1991) Einfluss unterschiedlicher
Haltungsverfahren und Bewegungsmöglichkeiten auf die Kompakta
der Röhrenknochen von Versuchs- und Fleischkaninchen. Tierärztliche
Umschau 46/736-741
(10)Tierschutzverordnung der Schweiz (TSchV) vom 01.09.2008
(11)Blaha, T. (1997) Tiergesundheit als Indikator für Tiergerechtheit in der
Nutztierhaltung in: Das Buch vom Tierschutz
(12)Tierschutztransportverordnung der Bundesrepublik Deutschland in
der Fassung vom 11.02.2009
(13)Bestimmungen des ZDRK (Allgemeine Ausstellungsbestimmungen,
Ausgabe 2012. Standard für die Bewertung der Rassekaninchen und
Erzeugnisse- Ausgabe 2004)
 
 
 
 
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