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Graue Wiener


Graue Wiener
(wildfarben)



"Normalgewicht: über 4 kg
Mindestgewicht: 3 kg
Höchstgewicht: 5 kg

Geschichte:
Tiere dieser Rasse gab es bereits vor dem zweiten Weltkrieg. Erst seit 1962 wird sie jedoch zu den Wienern gezählt.

Körperform, Typ und Bau:
Der Körper ist walzenförmig, vorne und hinten gleich breit, mit einer ebenmäßigen Rückenlinie versehen und hinten gut abgerundet. Die Brust ist voll ausgeprägt. Der Hals ist kurz und besitzt einen kräftigen Nacken. Die Läufe sind stark und mittellang; sie bewirken eine knapp mittelhohe Stellung. Die Häsin ist insgesamt etwas schnittiger und möglichst wammenfrei. Bei älteren Häsinnen ist eine kleine, gut geformte Wamme zulässig.

Fellhaar:
Das Fellhaar besitzt eine sehr dichte Unterwolle; es ist mit etwa 3 cm mittellang, in der Unterwolle sehr dicht und mit einer gut entwickelten Begrannung versehen. Die Ohren sind gut behaart.

Kopf und Ohren:
Der Kopf ist kräftig; Stirn und Schnauzpartie sind breit; die Backen gut entwickelt. Die Ohren sind gut aufgesetzt, kräftig und fest im Gewebe und gut abgerundet. In ihrer Länge entsprechen sie der Körpergröße und entsprechen den Typ des Wienerkaninchens.

Deckfarbe und Gleichmäßigkeit:
Anerkannt sind die Farbschläge Dunkelgrau, Wildgrau und Hasengrau. Die Rasse gilt als Farbenrasse; deshalb ist auf Reinheit der Deckfarbe und Farbabgrenzung besonders großen Wert zu legen. Die Schattierung der Decke wird hervorgerufen durch schwarze Haare, die bündelweise beisammenstehen; sie ist über dem Rücken gleichmäßig und gut verteilt und soll an den Seiten des Körpers weit nach unten reichen. Die Blumenoberseite ist intensiv gesprenkelt; bei dunkelgrauen Tieren ist eine schwarze Blumenoberseite weder ein leichter, noch ein schwerer Fehler. Die Deckfarbe am Bauch, an den Innenseiten der Läufe und an der Blumenunterseite ist je nach Farbschlag dunkelgrau oder weiß bzw. weiß bis cremefarbig. Der Ohrenrand ist schwarz gefärbt und sauber abgegrenzt. Der Genickkeil ist klein und dem jeweiligen Farbschlag entsprechend etwas heller oder dunkler braunrot. Die Deckfarbe wird abgegrenzt durch einen etwa 3 mm breiten, schwarzen Streifen unter den Deckhaarspitzen. Die Augen sind braun, die Krallen dunkel.

Zwischen- und Unterfarbe
Die Zwischenfarbe soll gut abgegrenzt und rotbraunrot sein. Am breitesten und kräftigsten tritt sie bei Hasengrau in Erscheinung. Bei dunkelgrau ist sie bräunlich - nur schwach angedeutet - und etwas schmaler. Die Unterfarbe umfasst etwa 2/3 der Haarlänge und ist von reiner dunkelblaugrauer Farbe. Die Unterfarbe an der Blumenunterseite bleibt unberücksichtigt."

In Anlehnung an die Quellen:
ZDK e. V.: Zentralverband Deutscher Kaninchenzüchter e. V., Bewertungsbestimmungen. Standard 2004. Mönchengladbach 2004, S. 102 / 103
http://www.kaninchenzucht.de/rassen/index.php?rasse=grw


03119 Welzow